6 Tipps für einen erholsamen Wellness-Kurztrip

6 Tipps für einen erholsamen Wellness-Kurztrip

Für eine kurze Auszeit vom Alltag ist der Besuch eines Thermalbads ideal. Soll es etwas mehr Erholung sein, bietet sich ein Aufenthalt im Wellness-Hotel an. Doch damit der Kurzurlaub tatsächlich erholsam wird, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Wohltuende Bäder, Sauna, Massagen, Beauty-Anwendungen, köstliches Essen und das alles in einem tollen Ambiente: Ein Kurzurlaub in einem Wellness-Hotel ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Aber damit der Gast seinen Kurzurlaub wirklich genießen kann und gut erholt nach Hause zurückkehrt, sind hier sechs Tipps für einen erholsamen Wellness-Kurztrip!:

 

Tipp 1: Auf Qualität achten

Wellness ist kein geschützter Begriff. Deshalb darf sich im Prinzip jedes Hotel als Wellness-Hotel bezeichnen. Um bestimmte Standards zu gewährleisten, wurden zwar inzwischen Qualitätssiegel etabliert. Allerdings gibt es rund 55 verschiedene Gütesiegel, die jeweils unterschiedliche Kriterien zugrunde legen.

Eine bessere Entscheidungshilfe können deshalb die Bewertungen anderer Gäste sein. Auch ein Blick auf die Ausbildungen und Zertifikate des Personals im Wellness-Bereich kann wertvolle Hinweise liefern.

Zudem gibt es zwei Anhaltspunkte, an denen sich der Gast orientieren kann:

  • Der erste Anhaltspunkt ist die Größe des Wellness-Bereichs. Hier gilt als Faustregel, dass pro Zimmer zehn Quadratmeter Wellness-Fläche vorhanden sein sollten. Hat das Hotel beispielsweise 20 Zimmer, sollte der Wellness-Bereich also um die 200 Quadratmeter groß sein. Dadurch ist sichergestellt, dass sich die Hotelgäste verteilen können und nicht wie Ölsardinen nebeneinander liegen müssen.
  • Der zweite Anhaltspunkt sind die Kosten für die Anwendungen. Hier liegt ein angemessener Preis vor, wenn für eine Minute Anwendung ein Euro fällig wird.

 

Tipp 2: Keine zu lange Anfahrt

Natürlich ist es schön, wenn der Wellness-Urlaub einen echten Tapetenwechsel mit sich bringt. Das gewohnte Umfeld hinter sich zu lassen und buchstäblich Abstand vom typischen Alltag zu haben, kann den Erholungsfaktor deutlich erhöhen. Trotzdem sollte das Wellness-Hotel nicht zu weit weg sein.

Als grobe Faustregel gilt, dass die Fahrtzeit höchstens zwei Stunden betragen sollte. Denn bei einer stundenlangen Anfahrt kommt der Gast schon müde und gestresst im Hotel an.

Bis er sich dann von der Fahrt erholt und eingelebt hat, ist der Kurztrip mitunter schon fast wieder vorbei. Und bei einer langen Rückfahrt kann es durchaus passieren, dass der Erholungseffekt dahin ist, bis der Gast endlich wieder zu Hause angekommen ist.

 

Tipp 3: Mindestens zwei Übernachtungen

Um sich komplett zu entspannen, zur Ruhe zu kommen, alten Ballast abzuwerfen und neue Kräfte zu tanken, braucht es gute zwei, drei Wochen. Doch auch ein Kurztrip reicht schon aus, um sich zu erholen und die Energiereserven aufzuladen.

Ein solcher Kurztrip sollte dann aber mindestens drei Tage andauern. Sieht der Aufenthalt nur eine Übernachtung vor, hat der Gast vor Ort nicht einmal einen ganzen Tag. Denn am ersten Tag erfolgt die Abreise und der zweite Tag ist schon der Abreisetag.

Und je nach Hotel kann der Gast sein Zimmer am Anreisetag erst mittags beziehen und muss es am Abreisetag nach dem Frühstück schon wieder räumen. Eine wirkliche Erholung kann sich so kaum einstellen. Deshalb sollte der Wellness-Kurztrip nach Möglichkeit mindestens zwei Übernachtungen und somit drei Tage umfassen.

 

Tipp 4: Besser unter der Woche

Wellness-Hotels verzeichnen an Wochenenden mehr Gäste als unter der Woche. Wenn es sich einrichten lässt, sollte sich der Gast deshalb nicht für ein Wellness-Wochenende entscheiden, sondern sich seinen Wellness-Kurztrip während der Woche gönnen.

Denn wenn er sich schon beim Frühstück darüber Sorgen macht, ob er später noch eine Liege im Ruheraum abbekommt oder einen Platz in der Sauna findet, wird es schwierig, sich zu entspannen und zu erholen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Wellness-Angebote unter der Woche oft etwas kostengünstiger sind als Wochenendpakete. Vielleicht ist so durch die Ersparnis ja sogar noch ein Extra-Tag drin.

 

Tipp 5: Kein zu vollgepacktes Programm

Ein Wellness-Aufenthalt stützt sich auf fünf Säulen, nämlich Entspannung, Erholung, Bewegung, Anwendungen und leckeres, gesundes Essen. Diese fünf Bausteine sollten alle abgedeckt sein. Wenn der Plan aber um 10 Uhr eine Massage, um 12 Uhr Yoga, um 14 Uhr ein Peeling, um 15 Uhr ein Cremebad, um 16 Uhr Pediküre und um 17 Uhr noch einen Saunagang vor dem Abendessen vorsieht, wird es nichts mit der Erholung und der Entspannung.

Denn damit eine Anwendung ihre wohltuende Wirkung nachhaltig entfalten kann, muss sich der Körper danach ausruhen können. Und der Geist kann weder abschalten noch zur Ruhe kommen, wenn der Gast ständig auf die Uhr schaut und von einem Termin zum nächsten hetzt.

Zu einem erholsamen Wellness-Urlaub gehört auch, zwischendurch einfach mal ein Schläfchen zu machen, in einem Buch zu schmökern oder spazieren zu gehen – und die Seele baumeln zu lassen.

 

Tipp 6: Anwendungen selbst zusammenstellen

Viele Wellness-Hotels bieten Pakete an, die verschiedene Anwendungen beinhalten. Solche Pauschalangebote sind allerdings oft nicht die beste Wahl. Denn zum einen kann es sein, dass ein solches Paket viel zu umfangreich ist.

Mitunter enthalten die Pakete auch Anwendungen, die sonst kaum gebucht werden. Zum anderen sind die Anwendungen nur dann wirklich effektiv, wenn sie auf die individuellen Bedürfnisse des Gastes abgestimmt sind. Besser ist deshalb, wenn sich der Gast anschaut, welche Anwendungen angeboten werden, und sich sein Wellness-Programm dann selbst zusammenstellt.

Allerdings sollte sich der Gast schon im Vorfeld überlegen, wie er seinen Wellness-Aufenthalt gestalten möchte. Auf ihren Internetseiten führen die Hotels die angebotenen Anwendungen meist auf und oft ist es möglich, sie auch schon im Vorfeld zu buchen.

Der Gast kann dadurch entspannt anreisen und seinen Wellness-Kurztrip direkt genießen. Andernfalls vergeudet er wertvolle Zeit damit, erst noch einen Plan zu erstellen. Zudem besteht bei einer Vorab-Buchung nicht die Gefahr, dass alle Termine für die gewünschte Anwendung bereits vergeben sind.

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