7 wunderbare Thermalbäder in Budapest, 1. Teil

7 wunderbare Thermalbäder in Budapest, 1. Teil

Die ungarische Hauptstadt lädt nicht nur dazu ein, tolle Sehenswürdigkeiten zu erkunden, gemütlich durch die Gassen zu schlendern und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Auch in punkto Entspannung und Wellness ist Budapest ein echtes Highlight. Rund 120 heiße Quellen versorgen über 20 Thermalbäder, die sich in der ganzen Stadt verteilen.

7 wunderbare Thermalbäder in Budapest

Auswahl für einen erholsamen Wellness-Urlaub gibt es also reichlich.

Und damit die Wahl ein bisschen leichter fällt, stellen wir in einer zweiteiligen Liste sieben wunderbare Thermalbäder in Budapest vor:

Das Dandár Thermalbad

Ein kleines und gemütliches Thermalbad ist das Dandár. Es ist ein tolles Ziel, wenn der Besucher nach einer Erkundungstour durch die Stadt dem Trubel und auch dem Touristenstrom entfliehen möchte. Denn weil sich Touristen eher für die großen und bekannteren Thermen entscheiden, lässt es sich in der Dandár Therme wunderbar entspannen und die Energiereserven aufladen.

Im Thermalbad erwarten den Besucher außen zwei Becken. Innen gibt es zwei Heilbecken mit warmem Thermalwasser sowie ein Tauchbecken mit kaltem Wasser. So kann der Besucher ein wohltuendes Bad nehmen oder seinen Kreislauf ankurbeln, indem er zwischen den Pools hin- und herwechselt.

Ergänzt wird das Angebot durch einen schönen Saunabereich. Außerdem kann sich der Besucher durch verschiedene Anwendungen wie Massagen oder Fußpflege verwöhnen lassen. In der warmen Jahreszeit lädt eine Terrasse mit bequemen Liegen zum Relaxen ein.

Die Dandár Therme hat täglich bis 21 Uhr geöffnet. Unter der Woche kann ab 6 Uhr morgens gebadet werden, am Wochenende ab 8 Uhr. Eine Tageskarte gibt es ab etwa 6 Euro.

Die Gellért Therme

Das berühmteste Thermalbad in Budapest ist die Gellért Therme. Schon das prächtige Hotelgebäude, in dem die Therme beheimatet ist, sieht von außen sehr edel aus. Innen geht es genauso prunkvoll weiter. Unzählige Doppelsäulen mit dekorativen Elementen und wunderschöne Mosaike an den Wänden sorgen für ein herrliches Ambiente. Nicht umsonst zählt die Gellért Therme zu den schönsten Badeanlagen der Donaumetropole.

Ihren Namen verdankt die Therme dem gleichnamigen Berg, der an das Bad angrenzt und die Quelle für das heiße, sehr mineralhaltige Thermalwasser beherbergt. Bereits 1918 eröffnet, wurde das Gellért Bad mehrfach modernisiert. Heute erwarten den Besucher acht Innenbecken mit 21 bis 40 °C warmem Heilwasser.

Dazu kommen zwei große Whirlpools und zwei Außenbecken mit verschiedenen Erlebniselementen. Eine Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Heißluftsauna und Dampfsauna laden zu wohltuenden Saunagängen ein. Daneben kann der Besucher verschiedene Beauty- und Gesundheitsanwendungen in Anspruch nehmen.

Dazu zählen beispielsweise unterschiedliche Massagen, Schlammpackungen, Fußpflege oder auch Inhalationen bei Atemwegserkrankungen und Zahnfleischduschen.

Das Gellért Bad hat täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte ist ab rund 18 Euro zu haben.

Die Király Therme

Der Bau der altehrwürdigen Király Therme begann schon 1656 während der türkischen Besatzung. Bis heute sorgt das historische und urige Flair des Thermalbads für ein einmaliges Ambiente. Király bedeutet übersetzt König und geht auf die gleichnamige Königsfamilie zurück, die das Heilbad gegen Ende des 18. Jahrhunderts leitete.

Der Besucher kann während seiner wohltuenden Auszeit zwischen drei Thermalbecken mit Wassertemperaturen zwischen 32 und 40 °C wählen. Dazu kommt ein Tauchbecken mit 26 °C warmem Wasser. Nach einem Entspannungsbad unter der hübschen Kuppel laden eine Sauna und ein Dampfbad zu einer erholsamen Schwitzkur ein. Für ein Extra-Verwöhnprogramm sorgen Massagen und Wannenbäder.

Im Unterschied zu den meisten anderen Thermen in Budapest verfügt das Király Bad nicht über eigene Heilquellen. Stattdessen werden die Becken von den Quellen am Lukács Bad gespeist.

Die Király Therme hat jeden Tag von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet ab 9 Euro. Kinder unter 14 Jahren haben allerdings keinen Zutritt.

Das Lukács Thermalbad

Obwohl das Lukács Bad schon seit 1842 in Betrieb ist, gehört es eher zu den Geheimtipps unter den Thermen in der osteuropäischen Kurstadt. Touristen sind hier kaum anzutreffen. Optimale Bedingungen für einen ruhigen und entspannten Wellnesstag also.

Im Innenhof berichten kleine Steintafeln über die heilsamen Wirkungen des Thermalwassers, von denen sich der Besucher dann natürlich auch gleich selbst überzeugen kann. Dafür hält das Heilbad verschiedene Innen- und Außenbecken bereit. Letztere sind in einen 1.230 Quadratmeter großen Park eingebettet.

Im Wellnessbereich kann es sich der Besucher unter anderem im Kneipp-Bad, in der Sauna oder an der Wand aus Himalaya-Salz gut gehen lassen. Anwendungen wie Massagen in verschiedenen Varianten oder Trinkkuren runden das Angebot ab.

Die Lukács Thermen haben täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Ein Tagesticket gibt es ab rund 12 Euro. Hat der Besucher eine Budapest Karte, kann er nicht nur kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen und verschiedene Sehenswürdigkeiten kostenfrei oder zu ermäßigten Preisen erkunden. Stattdessen ist sogar ein Eintritt in das Thermalbad gratis.

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Armin Seckmann, 41 Jahre, Masseur und medizinischer Bademeister, David Kurz, 38 Jahre, Fachangestellter Bäderbetriebe, Melanie Kolenz, 37 Jahre, Wellness Beraterin, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes und Ratgeber zu Thermalbädern, Wellness und Gesundheit.
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