Die besten Tipps zum Thermalbaden

Die besten Tipps zum Thermalbaden 

In der heutigen Zeit, die oft von Stress, Hektik, Leistungsdruck und Anspannung gekennzeichnet ist, sind Thermalbäder und Thermen ein idealer Gegenpol.

Menschen, die müde und erschöpft sind und das Gefühl haben, dass ihnen der Alltag ihre ganzen Energiereserven raubt, können einen Aufenthalt im Thermalbad nutzen, um abzuschalten, sich zu erholen, dem Stress und der Hektik des Alltags zu entfliehen und ihre Kraft- und Energiereserven wieder aufzutanken. 

Dabei bieten Thermen und Thermalbäder unterschiedliche Pakete an, so dass letztlich jeder das für sich richtige Entspannungspaket finden kann. Unabhängig vom Alter und dem Gesundheitszustand und unabhängig davon, ob es sich nur um einen kurzen Aufenthalt, ein Verwöhnwochenende oder eine längere Kur handelt, gilt, dass die entspannende und heilsame Wirkung von Thermalwasser unterschiedlich genutzt werden kann.

So kann das Thermalwasser natürlich zum Baden verwendet werden, genauso aber auch für andere Wellnessanwendungen, für Aqua-Fitness oder für Trinkkuren. Für alle diejenigen, die nun auch auf den Geschmack gekommen sind und ein Thermalbad oder eine Therme besuchen möchten.

Hier die wichtigsten Infos und die besten Tipps zum Thermalbaden auf einen Blick:

Das Thermalbaden im warmen Thermalwasser

Die angenehm warme Temperatur des Thermalwassers bewirkt, dass sich Glieder und Gelenke entspannen, gleichzeitig wird die Durchblutung von Muskeln und Haut angeregt. Der Körper nimmt die wertvollen Mineralien und Wirkstoffe des Thermalwassers in zweifacher Hinsicht auf, nämlich zum einen über die Haut und zum anderen über den Dampf des warmen Wassers, den der Badegast einatmet.

Allerdings ist das Thermalbaden für den Körper auch anstrengend, weshalb ein Bad nicht länger als zwanzig Minuten bis maximal eine halbe Stunde dauern sollte. Zudem ist das Wasser für ein ausgiebiges Schwimmtraining eher ungeeignet. Beim Thermalbaden geht es aber auch nicht um Sport und Fitness, sondern in erster Linie um Entspannung.

Daher sollte der Badegast den Aufenthalt genießen, abschalten, entspannen und sich buchstäblich treiben lassen. Auf das Thermalbaden sollte eine Ruhephase folgen. Dazu sollte sich der Badegast in seinen Bademantel oder eine Decke einkuscheln und ausruhen. Nahezu alle Thermalbäder und Thermen verfügen über liebevoll gestaltete, angenehm temperierte Ruhezonen mit Sitz- und Liegemöglichkeiten, meist kann sich der Badegast hier außerdem bei leiser Hintergrundmusik entspannen.

Personen mit massiven Herz-Kreislauf-Problemen sollten auf ein Ganzkörperbad im Thermalwasser allerdings besser verzichten, denn das Thermalbaden könnte den Kreislauf zu sehr belasten. Gleiches gilt für Personen, die an akuten Rheumaschüben, Asthma und bestimmten Stoffwechselerkrankungen leiden. Diese Personen können zwar die heilsame Wirkung des Thermalwassers ebenfalls nutzen, allerdings besser in Form von Inhalationen und Teilanwendungen wie Packungen und Wickeln. 
 

Wellness beim Thermalbaden

Eine sehr beliebte Form des Thermalbadens ist das Bad im Whirlpool. Luft, die aus Düsen strömt, wirbelt hier das warme Thermalwasser durcheinander, wodurch das Wasser dann kräftig um den Körper sprudelt. Die Wassertemperatur beträgt in Whirlpools meist um oder über 35 Grad.

Das sprudelnde Thermalwasser entspannt die Muskeln, so dass sich diese Anwendung vor allem bei Muskelverspannungen und bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr positiv auswirkt. Allerdings gilt auch hier, dass Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem besser auf ein Bad im Whirlpool verzichten sollten.  

Eine andere beliebte und sehr entspannende Wellnessanwendung ist die Kombination aus Thermalbaden mit einer Klang- und Farbtherapie. Der Badegast lässt sich auf dem Rücken liegend auf dem Thermalwasser treiben und hört dabei sanfte, angenehme Klänge unter Wasser. Gleichzeitig werden beruhigende Farbkombinationen auf die Wände und die Decke projiziert. Diese Form des Thermalbadens ist übrigens auch als Paaranwendung möglich.

In diesem Fall unterstützt der Partner oder die Partnerin den Schwebezustand auf dem Wasser, so dass der andere Partner völlig entspannen, loslassen und abschalten kann.  
 

Aqua-Fitness im Thermalwasser

Thermalwasser mit hohem Salzgehalt eignet sich hervorragend für Gymnastik- und Fitnessübungen im Wasser, denn der Körper ist deutlich leichter. Aus diesem Grund können auch Personen mit starkem Übergewicht, Schwangere sowie Arthrose-Patienten problemlos diese sanfte und gelenkschonende Variante ausprobieren.

Personen mit Krampfadern sollten jedoch darauf achten, dass die Übungen in eher kaltem Wasser stattfinden. Das kalte Wasser zusammen mit dem entstehenden Wasserdruck und den Muskelbewegungen hilft dabei, den Lymphabfluss zu aktivieren.  

Sauna und Dampfbad

Die meisten Thermalbäder und Thermen verfügen nicht über Wasserbecken, sondern auch über Saunalandschaften und Dampfbäder. Personen, die sich bei den hohen Temperaturen in der Sauna oder in der Dampfgrotte nicht wohlfühlen, können auf sanftere Varianten ausweichen. Eine Möglichkeit hierzu ist das Caldarium, das römische Dampfbad.

Hier herrschen Temperaturen zwischen 40 und 45 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist mittel bis hoch. Oft werden dem Dampf ätherische Öle zugesetzt, die dann beispielsweise eine schleimlösende, kühlende, erfrischende oder entzündungshemmende Wirkung haben. Noch etwas sanfter ist das Tepidarium. Hier liegt die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent, die Temperaturen betragen 37 bis 39 Grad. 

Thermalwasser zum Trinken

Viel Flüssigkeit und ausreichend frische Luft entschlacken den Körper. Allerdings ist wichtig, genug zu trinken, auch wenn sich der Badegast längere Zeit im und in der Nähe des Wassers aufhält.

Viele Thermalbäder und Thermen bieten daher Trinkkuren an, so dass der Badegast das heilsame Wasser nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich nutzen kann.

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