6 Typen von Saunagängern, Teil 2

6 Typen von Saunagängern, Teil 2

Dass die Sauna positive Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden hat, ist kein Geheimnis. Doch die Absicht, seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist nicht der einzige Grund für einen Saunagang. Genauso kann der Wunsch dahinterstehen, abzuschalten und zu entspannen. Andersherum begeistert sich ein Besucher vielleicht für die gesellige Unterhaltung in der Hitze.

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6 Typen von Saunagängern, Teil 2

Einige Badegäste probieren gerne neue Saunavarianten aus und erfreuen sich an speziellen Aufgüssen, Lichtspielen oder Düften. Andere Thermenbesucher setzen auf klassische Anwendungen und gönnen sich ein ausgiebiges Verwöhnprogramm in edlem Ambiente.

Weshalb jemand in die Sauna geht und für welche Saunavariante er sich entscheidet, kann also genauso unterschiedlich sein wie die Leute, die sich in der Kabine begegnen. In einer zweiteiligen Übersicht nennen wir sechs solcher Typen von Saunagängern. Dabei machten der Wellness-Fan, der Gesundheitsbewusste und der Pflegeorientierte den Anfang.

Weiter geht’s mit Teil 2!:

  1. Der Ruhesuchende

Sein Terminkalender ist sehr voll. Ständig trudeln E-Mails und Kurznachrichten ein, dauernd klingelt das Telefon und eine Aufgabe jagt die nächste. Obwohl sein Alltag straff durchorganisiert ist und es praktisch keine Verschnaufpausen gibt, schafft er immer irgendwie, alle Punkte auf der Tagesliste abzuhaken.

Doch wer unter Dauerstrom steht, viel leistet und stets alles gibt, muss zwischendurch auch einmal abschalten. Und diese Auszeiten nimmt sich der Ruhesuchende bei einem Thermenbesuch mit Saunagang.

Geht der Ruhesuchende ins Thermalbad, lässt er Hektik und Stress ganz bewusst draußen. Er genießt das schöne Ambiente, lässt seine Seele baumeln und tankt neue Energie. Damit er so richtig abschalten kann, geht er am liebsten alleine in die Therme.

Nach ein paar Bahnen im warmen Thermalwasser und einem entspannenden Bad im Whirlpool steuert er die Sauna an. Extreme Hitze ist dabei aber nicht unbedingt sein Favorit. Eine mittelheiße Sauna gefällt ihm besser. Schließlich will er entspannen und eine übermäßige Belastung seines Körpers vermeiden.

Deshalb fühlt er sich auch nicht besonders wohl, wenn es in der Kabine zu voll wird. Sitzen dort schon mehrere Leute oder betritt eine größere Gruppe die Sauna, geht der Ruhesuchende lieber raus und kommt später, nach einer Entspannungspause, wieder.

Der Ruhesuchende ist in einer Sauna gut aufgehoben, die ein Plus an wohltuender Entspannung bietet. Das kann zum Beispiel eine integrierte Licht-, Farb- oder Dufttherapie sein. Auch eine Auszeit in einer Infrarotkabine oder eine sanfte Massage kann dem Ruhesuchenden dabei helfen, seine Akkus wieder aufzuladen.

Außerdem sollte er große Thermalbäder mit einer weitläufigen Saunalandschaft besuchen. Denn hier stehen die Chancen gut, dass er tatsächlich die gewünschte Ruhe findet.

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  1. Der Sportler

Weil der Sportler auf seine Gesundheit achtet und weiß, wie wichtig ausreichend Bewegung ist, absolviert er regelmäßig sein Sport- und Fitnessprogramm. Dabei ist ihm natürlich auch bekannt, dass die Sauna eine optimale Ergänzung ist.

Während der Schwitzkur können sich die Muskeln schließlich sehr gut entspannen und regenerieren. Die Sauna wirkt einem Muskelkater wirksam entgegen und die wohlige Wärme hat nebenbei auch noch einen positiven Effekt auf die Kondition.

Der Sportler schätzt zwar eine schöne Atmosphäre und ein ansprechendes Ambiente. Insgesamt ist er aber nicht besonders anspruchsvoll. Eine schlichte finnische Sauna genügt ihm völlig. Für den Sportler könnte der Besuch einer russischen Banja interessant sein.

Die Aufgüsse und das massierende Abklopfen mit Birkenzweigen bringen den Kreislauf in Schwung und kurbeln die Durchblutung mächtig an. Zusammen mit der Hitze wird die Schwitzkur nach russischer Art so zum krönenden Abschluss einer längeren Trainingseinheit.

  1. Der Unterhalter

Die Finnen gehen das Saunieren ziemlich locker an. Wo auf kleinem Raum lauter nackte Menschen schwitzend auf Holzbänken sitzen und sich danach in den eiskalten Schnee werfen, wäre eine ernste Atmosphäre ja auch irgendwie seltsam. Geselligkeit und spaßige Unterhaltung passen da viel besser.

Der Unterhalter sieht es ähnlich. Ruhig dazusitzen, führt bei ihm recht schnell zu Langeweile. Deshalb geht er bevorzugt mit ein paar Freunden in die Sauna. Die gute Unterhaltung ist damit schon einmal garantiert. Natürlich sucht sich der Unterhalter einen Platz auf der obersten Bank. So hat er die beste Übersicht. Klar, dass der anschließende Sprung ins eiskalte Wasser ebenfalls unüberhörbar abläuft.

Dass ihm ein paar Gäste genervte Blicke zuwerfen, nimmt der Unterhalter in Kauf. Denn andere Gäste finden es sehr angenehm, dass das Schweigen endlich unterbrochen ist. Sie beteiligen sich an den Gesprächen und so wird es noch geselliger.

Insgesamt sucht der Unterhalter nicht unbedingt Ruhe und Entspannung. Für ihn geht Wellness vielmehr Hand in Hand mit Action. Ein Erlebnisbad ist für ihn deshalb die richtige Adresse. Und bei den Aufgüssen in der Sauna darf es ruhig origineller zugehen. Ein Bier- oder Whiskey-Aufguss zum Beispiel ist genau nach seinem Geschmack.

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Armin Seckmann, 41 Jahre, Masseur und medizinischer Bademeister, David Kurz, 38 Jahre, Fachangestellter Bäderbetriebe, Melanie Kolenz, 37 Jahre, Wellness Beraterin, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes und Ratgeber zu Thermalbädern, Wellness und Gesundheit.

Ein Gedanke zu „6 Typen von Saunagängern, Teil 2“

  1. Interessant, also bin ich im Herzen wohl doch ein Finne… 😉
    Meiner Freundin werde ich wohl noch im Laufe der Zeit ihre Ernsthaftigkeit abgewöhnen müssen, auch wenn es stellenweise total niedlich ist (manchmal etwas langweilig) ¯\_(ツ)_/¯

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