Wellnessurlaub mit Hund – Infos und Tipps

Wellnessurlaub mit Hund – Infos und Tipps

Inzwischen sind zahlreiche Thermen und Wellnesshotels buchstäblich auf den Hund gekommen. Sie bieten nicht nur Wellness für die Zweibeiner, sondern auch für vierbeinige Gäste an. Dabei reicht das Angebot von Zimmern, die Hund und Herrchen gemeinsam beziehen dürfen, bis hin zu eigenen Anwendungen für die Fellnasen. Doch damit eine entspannte Auszeit gelingt, sollten Herrchen und Frauchen ein paar Dinge beachten.

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Wellnessurlaub mit Hund - Infos und Tipps

Wir geben Infos und Tipps für einen gelungenen Wellnessurlaub mit Hund!:

Ein passendes Thermen- oder Wellnesshotel finden

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Er ist ein treuer Begleiter und wird oft als Familienmitglied angesehen. Wenn sich Herrchen oder Frauchen einen Wellnessurlaub gönnen, soll der Hund mit auf Reisen gehen. Immer mehr Thermen und Wellnesshotels teilen diese Meinung und setzen das Thema „Wellness mit Hund“ um.

Ob bei einem Kurzaufenthalt oder einem längeren Urlaub, greifen die Hotels die Bedürfnisse von Mensch und Tier gleichermaßen auf. Zwar dürfen Hunde in den Thermalbecken der Therme natürlich nicht planschen und auch der Speisesaal ist für sie oft tabu. Doch für die Vierbeiner stehen andere Beschäftigungen bereit.

Wer einen Wellnessurlaub mit Hund plant, sollte auf der Suche nach dem passenden Hotel darauf achten, was vor Ort erlaubt ist und welchen Service es speziell für Hunde gibt. Denn bloß weil Hunde mitgebracht werden dürfen, heißt das nicht automatisch, dass sie auch wirklich willkommen sind.

Gestattet ein Hotel die Mitnahme, müssen die Hunde dann aber im Zimmer bleiben und ernten genervte Blicke, wenn sie im Hotelpark Gassi gehen oder einmal bellen, hat sich die Sache mit der Wellness schnell erledigt.

Hundebesitzer sollten vorab also gezielt nachfragen. Außerdem sollten sie sich nach einem Hunde-Service erkundigen. Schließlich möchten Hundebesitzer ihren Vierbeiner gut versorgt und beaufsichtigt wissen, während sie in der Therme schwimmen, in der Sauna schwitzen, sich massieren lassen oder sich eine Beauty-Anwendung gönnen.

Hilfreich kann außerdem sein, etwas im Internet zu recherchieren. Es gibt verschiedene Anbieter, die hundefreundliche Hotels auszeichnen. Angelehnt an die bekannten Hotelsterne, werden die Hotels in verschiedene Kategorien eingeteilt. Je höher die Auszeichnung ist, desto stärker sind die Hotels auf Hunde ausgerichtet.

Zimmer mit Terrasse oder großzügigem Balkon, Hundewiesen, Badestellen, Wassernäpfe auf den Fluren und Hundesitter gehören dann zum Beispiel zum Angebot.

Die Merkmale eines hundefreundlichen Wellnesshotels

Wie schon angedeutet, kann die Ausstattung eines Thermen- oder Wellnesshotels sehr unterschiedlich sein. Damit sich Hundebesitzer und Vierbeiner gleichermaßen wohlfühlen, ist optimal, wenn es folgende Einrichtungen gibt:

  • Das Hotel hat automatische Schiebetüren im Eingangsbereich und einen Aufzug in die oberen Stockwerke. Eine Drehtür und Treppen können mit Hund und Gepäck schwierig zu passieren sein.

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  • Der Hund darf sich angeleint im gesamten Hotel bewegen.

  • Fürs Gassigehen gibt es eine Außenanlage oder zumindest einen Park in der Nähe. Ideal ist natürlich eine Hundewiese, die zum Toben einlädt.

  • Anker, an denen die Hundeleine eingehängt werden kann, Automaten mit Kotbeuteln und Wassernäpfe an der Rezeption und auf den Fluren sollten vorhanden sein.

Schön ist natürlich auch, wenn es im Zimmer einen Schlafplatz für den Vierbeiner gibt und ein paar Leckerlis bereitliegen. Auch ein Hundesitter sollte den Hund übernehmen können, wenn die Hundehalter in der Therme entspannen. Zum echten Highlight wird der Urlaub, wenn es spezielle Anwendungen für den Hund gibt.

Einige Hotels bieten dafür zum Beispiel Schwimmteiche, Massagen, einen Hundesalon oder auch Sportprogramme und Übungsstunden mit einem Hundetrainer an.

Die Anreise planen

Bei der Auswahl eines Hotels sollten Hundebesitzer auch die Entfernung im Blick behalten. Wenn Autofahrten für den Hund problematisch sind, kann es sinnvoller sein, auf einen Wellnessurlaub mit Hund zu verzichten. Denn statt allen Beteiligten eine stressige Anreise zuzumuten, haben womöglich alle mehr davon, wenn der Hund daheim bleibt.

Ist der Hund hingegen ans Autofahren gewöhnt, steht der Reise nichts im Wege. Je länger die Fahrt ist, desto mehr Pausen müssen aber eingeplant werden. In den Pausen sollte der Hund kurz Gassi gehen und etwas Wasser trinken.

Während der Fahrt sollte der Hund keiner Zugluft durch die Klimaanlage oder geöffnete Fenster ausgesetzt sein. Und falls der Hund seine Transportbox im Heck des Fahrzeugs hat und unruhig wird, sorgt ein Spielzeug oder ein gebrauchtes Kleidungsstück, das nach Herrchen oder Frauchen riecht, für Entspannung.

Den Wellnessurlaub mit Hund langsam angehen

Vor Ort angekommen, sollten sich die Hundebesitzer genug Zeit für die Eingewöhnung nehmen. Ein Hund braucht einen Moment, um sich mit der fremden Umgebung vertraut zu machen. Wenn die Besitzer gleich schimpfen, wenn sich der Hund anders verhält als gedacht, wird er nur noch unsicherer. Wichtig ist, ruhig zu bleiben, damit der Hund Sicherheit gewinnt.

Hilfreich kann außerdem sein, das gewohnte Futter von zu Hause mitzubringen. Denn eine neue Umgebung, ein fremder Schlafplatz und anderes Futter können einen Vierbeiner überfordern. Die Kuscheldecke und ein Spielzeug helfen dem Hund ebenfalls, sich wohlzufühlen.

Außerdem sollten die Besitzer an eine Ersatzleine, einen Maulkorb für den Notfall, den Heimtier-Ausweis und die Nummer der Versicherungspolice denken. Dann kann ein erholsamer Wellnessurlaub mit Hund beginnen!

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Armin Seckmann, 41 Jahre, Masseur und medizinischer Bademeister, David Kurz, 38 Jahre, Fachangestellter Bäderbetriebe, Melanie Kolenz, 37 Jahre, Wellness Beraterin, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes und Ratgeber zu Thermalbädern, Wellness und Gesundheit.

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