Wellness auf Usedom – Infos und Tipps, Teil 2

Wellness auf Usedom – Infos und Tipps, Teil 2

Kilometerlange Sandstrände, herrliche Natur und Sonne satt: Usedom bietet die idealen Voraussetzungen für einen entspannten Erholungsurlaub. Doch die zweitgrößte Insel Deutschlands verspricht nicht einfach nur einen schönen Aufenthalt am Meer.

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Wellness auf Usedom - Infos und Tipps, Teil 2

Vielmehr sorgen das abgeschwächte Reizklima, das Wasser der Ostsee, das Heilwasser aus der Heringsdorfer Sole und eine enorme Vielfalt an Anwendungen dafür, dass Usedom ein echter Hotspot für Gesundheit und Wellness ist.

Wer nicht nur ein paar schöne Urlaubstage verbringen, sondern dabei auch seinem Körper etwas Gutes tun möchte, ist hier also genau richtig.

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In einem zweiteiligen Beitrag haben wir Infos und Tipps rund um Wellness auf Usedom zusammengestellt. Dabei haben wir in Teil 1 erklärt, was Usedom so gesund macht. Außerdem haben wir die beiden Thermalbäder vorgestellt und über Wellness in der Natur Usedoms berichtet.

Jetzt, in Teil 2, verraten wir fünf weitere Gründe, die für einen Wellness-Urlaub auf Usedom sprechen:

  1. Die einzigartige Bäderarchitektur

Wellness auf Usedom ist kein neues Marketing-Konzept. Vielmehr zieht es schon seit dem 19. Jahrhundert jedes Jahr viele Kurgäste auf die Insel, um Sonne zu tanken und Heilanwendungen zu genießen.

Weil schon früh die Adeligen, Reichen und Schönen die Insel als herrlichen Urlaubsort für sich entdeckten, entwickelten sich die kleinen Fischerdörfer zu stattlichen Kaiserbädern.

Wer das notwendige Kleingeld hatte, ließ sich eine prächtige Sommerresidenz in Heringsdorf, Bansin oder Ahlbeck bauen. So entstanden eindrucksvolle Villen im Neobarock, Jugendstil oder Kolonialstil mit reich verzierten Fassaden, imposanten Stuckelementen, romantischen Balkonen und großen, hohen Fenstern.

Dazwischen finden sich immer wieder hübsch angelegte Parkanlagen.

Noch heute zeugen die Villen vom mondänen Geschmack und Reichtum der deutschen Kaiser- und Adelshäuser. Und auch wenn jedes Gebäude einzigartig ist, wird das herrliche Bild unter dem Begriff Bäderarchitektur zusammengefasst.

Die zwölf Kilometer lange Strandpromenade, die die drei Kaiserbäder miteinander verbindet und bis ins polnische Swinemünde führt, ist nicht nur die längste Strandpromenade in Europa. Vielmehr ist sie in dieser Form einzigartig.

Heute beherbergen die liebevoll restaurierten Residenzen Geschäfte, Cafés, Restaurants und Ferienunterkünfte. Das einmalige Ambiente ist geblieben. Wer sich also einmal wie ein Kaiser fühlen und die besondere Bäderarchitektur genießen möchte, sollte sich die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang nehmen.

  1. Wellness für die ganze Familie

Wellness und edle Thermalbäder werden meist mit Anwendungen für Erwachsene in Verbindung gebracht. Immerhin geht es hier in erster Linie um Ruhe und Erholung, und weniger um spaßige Action. In Usedom ist das ein bisschen anders.

Viele Wellness-Hotels und Ferienhäuser sind speziell auf Familienurlaube ausgerichtet. Sie halten extra für die kleinen Gäste viele spannende Angebote bereit. So können sich die Eltern ganz entspannt eine Massage oder einen Saunagang gönnen, während die Kids gut bereut und prima unterhalten sind.

Ein tolles Ziel für Familien ist Karlshagen. Hier gibt es einen breiten Sandstrand und die Ostsee ist etwas wärmer als in anderen Orten der Insel. Damit sind die Bedingungen für einen schönen Strandtag mit der ganzen Familie schon mal gegeben.

Aber es wird noch besser:

In Karlshagen gibt es nämlich seit mehreren Jahren eigens eine Kurdirektorin, die sich ausschließlich um das Wohl der jüngeren Gäste kümmert. So ist nicht nur eine gute Betreuung sichergestellt, sondern es finden auch regelmäßig Events wie Piratenschatzsuchen oder Kinderschminken statt.

  1. Enorme Auswahl an Wellness- und Beautyanwendungen

Schwimmen im Thermalwasser, Sauna und Massagen: Das fällt vermutlich den meisten ein, wenn sie an Wellness- und Beautyanwendungen denken.

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Doch die Palette an Möglichkeiten ist damit noch lange nicht ausgeschöpft. Auf Usedom hat der Gast rund 1.000 verschiedene Anwendungen zur Auswahl. Es sollte also kein Problem sein, das Richtige zu finden.

Die Palette reicht von Behandlungen mit regionalen Naturschätzen bis hin zu exotischen Anwendungen aus aller Welt. Schlammbehandlungen, Wassertherapien mit dem Heilwasser der Heringsdorfer Sole oder Bernstein-Massagen sind genauso vertreten wie die Lomi-Lomi-Massage aus Hawaii oder Bäder im Stil von Cleopatra.

  1. Spannende Events

Auf Usedom finden verschiedene Veranstaltungen statt. Die einmalige Kombination aus Wasser, Natur und Wellness beispielsweise steht bei den Grünen Wellnesstagen im Mittelpunkt.

Am Wochenende nach Ostern halten die Wellness-Hotels und die Thermalbäder spezielle Angebote bereit, die unter dem Motto “Wellness im Einklang mit der Natur” stehen.

Weniger Wellness, dafür aber unvergessliche Bilder wiederum verspricht das Schlittenhunderennen Baltic Lights. Teams aus aller Welt liefern sich alljährlich im Frühling spannende Rennen in den drei Kaiserbädern. Zudem gibt es ein Charity-Rennen, an dem Prominente teilnehmen. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt der Welthungerhilfe zugute.

  1. Außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten

Abgesehen von Wellness und spannenden Veranstaltungen hat Usedom aber auch so viele tolle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten. 1999 wurde die gesamte Insel zum Naturpark Insel Usedom erklärt. Naturfans können sich deshalb in den vielen Naturschutzgebieten auf Entdeckungstour begeben.

Wer sich an farbenprächtigen Blumen erfreut, ist im Botanischen Garten Mellenthin bestens aufgehoben. Und wenn der Gast Usedom von einer ganz anderen Seite erleben möchte, ist er mit einer abenteuerlichen Insel-Safari gut beraten.

Ein ganz besonderes Highlight ist das Projekt „Die Welt steht Kopf“. Durch ein Haus, das wirklich auf dem Kopf steht, sind unvergessliche Erlebnisse und grandiose Urlaubsfotos garantiert. Ebenso sehenswert ist der sechs Meter breite Riesen-Strandkorb an der Seebrücke Heringsdorf.

Interessiert sich der Gast für Geschichte, Technik und Physik, sollte er einen Ausflug nach Peenemünde machen. 1942 wurde von hier aus zum ersten Mal weltweit eine Rakete ins All geschossen.

Dieses Ereignis kann der Gast im Historisch-Technischen Informationszentrum nachvollziehen. Außerdem kann sich der Gast ein früheres russisches U-Boot anschauen, in der Phänomenta in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen oder gemütlich durch das Spielzeugmuseum schlendern.

In Zinnowitz wiederum gibt es neben der eindrucksvollen Bäderarchitektur und einem großen Angebot für Wassersportler das Lift-Café. Von hier aus kann der Gast seinen Blick in 25 Metern Höhe über den Ort und die Ostsee schweifen lassen.

Zieht es ihn weniger in die Höhe, sondern eher in die Tiefe, bringt ihn die Tauchgondel Zinnowitz in Richtung Meeresboden.

Schön ist zudem ein Abstecher auf die polnische Seite. Vom Kaiserbad Bansin bis nach Swindemünde sind es gerade einmal zwölf Kilometer. Die Usedomer Bäderbahn bringt den Gast bequem an sein Ziel.

In Swindemünde kann er dann durch das Kurviertel schlendern, das historische Rathaus besichtigen, prächtige alte Kirchen bewundern oder einfach nur den Blick auf die Ostsee genießen.

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Armin Seckmann, 41 Jahre, Masseur und medizinischer Bademeister, David Kurz, 38 Jahre, Fachangestellter Bäderbetriebe, Melanie Kolenz, 37 Jahre, Wellness Beraterin, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes und Ratgeber zu Thermalbädern, Wellness und Gesundheit.

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