Anregungen zu Wellness für gestresste Winterhaut

Anregungen zu Wellness für gestresste Winterhaut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und möchte gut gepflegt sein. Damit die Haut nicht nur frisch und rosig aussieht, sondern möglichst gesund ist und bleibt, brauchen die verschiedenen Hautpartien unterschiedliche Behandlungen. Denn die Haut an den Füßen oder den Armen ist anders beschaffen und auch anderen Belastungen ausgesetzt als zum Beispiel die Gesichtshaut. Die Jahreszeiten spielen bei der Hautpflege aber ebenfalls eine Rolle.

Anregungen zu Wellness für gestresste Winterhaut

Der Winter macht der Haut besonders zu schaffen. Der ständige Wechsel zwischen warmer, trockener Heizungsluft drinnen und eisiger Kälte draußen kann schnell dazu führen, dass die Haut unangenehm spannt und spröde, trocken oder gar rissig wird. Eine Extraportion Pflege ist dann umso wichtiger.

Doch was hilft und tut gut? Wir haben ein paar Anregungen zu Wellness für gestresste Winterhaut zusammengetragen!:

Dampfbad

Dampfbäder sind eine echte Wohltat für gestresste Winterhaut. Denn durch die warmen Dämpfe öffnen sich die Hautporen. Zusätze wie Kräuter oder Salz haben eine pflegende oder reinigende Wirkung. Auch die Durchblutung kommt in Schwung und verspannte Muskeln werden lockerer.

Im Unterschied zur Sauna ist die Temperatur im Dampfbad niedriger, während die Luftfeuchtigkeit deutlich höher ist. Damit ist ein Dampfbad eine gute Alternative für diejenigen, die sich in der trockenen Hitze der Sauna nicht wohlfühlen.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Atemwege frei werden. Gerade im Winter, wenn Erkältungen die Runde machen, lassen sich so die typischen Beschwerden lindern oder sogar vermeiden.

Körperpeeling

Die Hautzellen erneuern sich regelmäßig. Doch mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Prozess. Ein Körperpeeling ist deshalb wunderbar geeignet, um die Hauterneuerung sanft anzukurbeln.

Die kleinen Körnchen regen die Durchblutung an und entfernen abgestorbene Hautschuppen. Nach der Behandlung kann die Haut pflegende Öle oder Cremes außerdem besser aufnehmen.

Doch ein Körperpeeling ist nicht nur Wellness für die gestresste Winterhaut, sondern auch für die Seele. Der Duft, die sanfte Massage und die kurze Auszeit, die mit der Anwendung einhergeht, helfen dabei, zu entspannen und den Augenblick zu genießen. Der Körper und das eigene Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt und die Alltagssorgen sind für einen Moment vergessen.

Massage

Bei einer Massage wird die Muskulatur gedehnt und gelockert. Verspannungen werden gelöst und die Durchblutung angekurbelt. Davon profitiert auch die Haut, die straffer wird.

Eine klassische Massage beinhaltet verschiedene Handgriffe. So werden zuerst die oberen Hautschichten sanft ausgestrichen, um so die Durchblutung der Haut anzuregen. Danach folgt das Kneten, an das sich das Klopfen und Ausschütteln anschließt.

Von einer klassischen Ganzkörpermassage profitiert der ganze Körper, innen wie außen. Denn die Berührungen der Haut und das Lockern von Verspannungen tragen auch dazu bei, dass der Massierte abschalten kann.

Aber natürlich muss es nicht unbedingt eine klassische Massage sein. Es gibt viele verschiedene Massagearten, die mit Düften, Ölen und anderen Hilfsmitteln arbeiten. So sollte jeder eine Knetkur nach seinem Geschmack finden.

Sauna

Die kalte Jahreszeit stresst die Haut enorm. Weil die Haut ständig von dicker Kleidung bedeckt ist, produziert sie mehr Talg. Zusammen mit Bakterien und Schmutzpartikelchen können schnell Hautunreinheiten entstehen. Die extremen Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen stellen die natürliche Schutzbarriere der Haut auf eine harte Probe.

Regelmäßige Saunagänge können gestresster Winterhaut in vielerlei Hinsicht helfen. Das starke Schwitzen kurbelt die Durchblutung an und verbessert die Versorgung mit Nährstoffen.

Die Durchblutung der Haut kommt in Schwung, die Poren öffnen sich und abgelagerte Partikel werden nach draußen transportiert. Das Ergebnis ist eine von innen heraus gereinigte Haut, die frischer und rosiger aussieht.

Hinzu kommt, dass das Saunieren den Fettgehalt der Hautoberfläche auf natürliche Art reguliert. Außerdem lernt die Haut, die Feuchtigkeit besser zu speichern. Dadurch trocknet sie nicht mehr so schnell aus und ihre Schutzbarriere wird stärker. Nicht zuletzt glätten regelmäßige Saunagänge kleine Fältchen.

Salzgrotte

Mäßige Temperaturen und salzhaltige Luft helfen gestresster Winterhaut auf die Sprünge. Gereizte Haut beruhigt sich und wird angenehm zart. Wer an Hauterkrankungen leidet, ist in der Salzgrotte deshalb bestens aufgehoben.

Ähnlich wie ein Aufenthalt am Meer befreit die Salzluft in einer Salzgrotte außerdem die Atemwege. Die Schleimhäute schwellen ab und die Nase wird frei. Die schöne Atmosphäre und die Ruhe in der Salzgrotte sind nebenbei auch ein bisschen Wellness für den Geist.

Eine Solebad kann ebenfalls heilsame Wirkungen auf die Haut entfalten. Allerdings sollte hier Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Denn für eine wohltuende Wirkung ist die richtige Salzkonzentration maßgeblich.

Trinken

Die Winterkälte lässt die Haut schnell austrocknen. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr im Winter genauso wichtig wie im Sommer. Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen sind gut geeignet, um den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen.

Dadurch ist die Haut besser vor dem Austrocknen geschützt und reagiert nicht so empfindlich auf den kalten Wind oder die eisige Luft.

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Armin Seckmann, 41 Jahre, Masseur und medizinischer Bademeister, David Kurz, 38 Jahre, Fachangestellter Bäderbetriebe, Melanie Kolenz, 37 Jahre, Wellness Beraterin, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes und Ratgeber zu Thermalbädern, Wellness und Gesundheit.

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