Die 4 Schlüssel zur Gesundheit

Was heißt eigentlich „gesund leben“ – die 4 Schlüssel zur Gesundheit  

Manchmal ist es eine ernsthafte Erkrankung, manchmal sind es aber auch nur kleine Momente im Alltag, etwa der Gang auf die Waage, die Kopfschmerzen nach einer durchfeierten Nacht, das blasse, faltige Gesicht im Spiegel oder ein verpasster Termin, die einen Menschen über den eigenen Lebensstil nachdenken lassen. Regelmäßig wird dann der Beschluss gefasst, ab sofort gesund zu leben.

Aber was heißt eigentlich “gesund leben”? Einfach und vor allem pauschal lässt sich diese Frage sicherlich nicht beantworten. Allerdings lassen sich vier Punkte ausmachen, die zu einem gesunden Lebensstil beitragen.

Welches die 4 Schlüssel zur Gesundheit sind,
erklärt die folgende Übersicht:
 

Schlüssel Nr. 1: Zeit für sich selbst

Der Schreibtisch quillt über, die Liste an Haushaltsaufgaben wird immer länger, die Kinder wollen zum Musik- und Sportunterricht gefahren werden, der Partner möchte abends etwas unternehmen und zum Wochenende haben auch noch Bekannte ihren Besuch angekündigt – vermutlich kennt jeder solche Zeiten, in denen ein Tag mindestens 48 Stunden haben müsste, um auch nur annähernd alle anstehenden Aufgaben zu erledigen.

Spätestens an diesem Punkt ist es wichtig, ganz bewusst die Notbremse zu ziehen, denn Dauerstress ist Gift für die Gesundheit.

So erhöht er das Risiko für unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme und psychische Erkrankungen, zudem begünstigt Dauerstress Übergewicht. Entspannung und Pausen in den hektischen Alltag zu integrieren, ist aber oft leichter gesagt als getan. Schließlich reicht die Zeit so schon kaum aus.

Wie soll es also möglich sein, noch zusätzlich Freiräume zu schaffen? Mit Entspannung und Ruhe ist nicht gemeint, dass es gleich ein mehrstündiger Yoga- oder Meditationskurs sein muss. Genauso ist es nicht notwendig, die kompletten Alltagsabläufe umzukrempeln oder den hektischen Job aufzugeben. Es geht vielmehr darum, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und dafür reichen schon 15 bis 30 Minuten pro Tag völlig aus. Wie diese Pause verbracht wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Ob es ein kurzer Spaziergang wird, ob gelesen oder Musik gehört wird, ob sich jemand einfach nur auf die Couch kuschelt oder in den Garten setzt oder ob sich jemand eine Anwendung in einer Therme oder einem Beautysalon gönnt, ist spielt keine Rolle. Entscheidend ist nur, dass die Zeit ganz bewusst für sich selbst genutzt und genossen wird.

Um die gefährlichen Stresshormone abzubauen, sollte außerdem der Wortlaut „Ich muss nur noch schnell…“ aus dem Vokabular und aus den Gedankengängen gestrichen werden. Hilfreich ist zudem, an der Kommunikation zu arbeiten. Natürlich ist es nicht immer einfach, Dinge, die einem weniger gut gefallen, direkt anzusprechen. Eine Angelegenheit zu klären, ist aber allemal besser, als sie ewig mit sich herumzuschleppen. Hierzu gehört dann auch, seine Prioritäten zu überdenken und entsprechend zu handeln. 

Schlüssel Nr. 2: Bewegung

Regelmäßig Sport zu treiben, ist gut für die Gesundheit, hält fit, baut Stress ab, hilft, den Kopf frei zu bekommen, und macht sich positiv auf der Waage bemerkbar. Aber natürlich ist nicht jeder der geborene Sportler und es muss auch gar nicht gleich ein straffes Sportprogramm sein. Es kommt vielmehr darauf an, sich regelmäßig zu bewegen.

Dies wiederum lässt sich schon dadurch umsetzen, dass zwei-, dreimal pro Woche statt dem Aufzug die Treppe und statt dem Auto das Fahrrad genutzt wird. Im Hinblick darauf, wie viel Bewegung eine Person insgesamt braucht, empfehlen Experten, dass in einer Woche pro Kilo Körpergewicht 30 Kalorien verbrannt werden sollten.

Wichtig ist aber auch die richtige Balance zwischen Bewegung und Ruhephasen. Wie viel Zeit der Körper braucht, um sich nach einem Training zu erholen, ist individuell verschieden, mindestens ein freier Tag sollte aber immer zwischen den Trainingseinheiten liegen.  

Schlüssel Nr. 3: Ernährung

Den meisten dürfte klar sein, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Nun ist es aber gar nicht so einfach, herauszufinden, was denn eine gesunde oder gar die richtige Ernährung ist. Dies liegt daran, dass es unzählige Ernährungsexperten gibt, die mindestens genauso viele Ernährungstheorien und -tipps im Gepäck haben. Teilweise widersprechen sich die Empfehlungen sogar.

Grundsätzlich gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept, das für ausnahmslos jeden den optimalen Speiseplan entwirft. Besser ist, sich an drei einfachen Grundregeln zu orientieren:

1.       Der Speiseplan sollte abwechslungsreich sein.

Sich jeden Tag von Schnitzel und Pommes zu ernähren, macht genauso wenig Sinn, wie jeden Tag nur Salat zu essen. Ein bunter, vielseitiger Speiseplan bringt zudem den netten Nebeneffekt mit sich, dass auf nichts verzichtet werden muss. Trotzdem sollte sich der Konsum von Fett, Zucker und Salz aber in Maßen halten.

2.       Auf den Körper hören.

Jeder Körper ist anders und während der eine alles essen kann, kann der Stoffwechsel eines anderen mit bestimmten Lebensmitteln echte Probleme haben. Reagiert der Körper mit Sodbrennen, Völlegefühl, Durchfall, Bauchweh, Kopfschmerzen, chronischer Müdigkeit und ähnlichen Symptomen auf gewisse Speisen, signalisiert er damit, dass ihm diese Ernährung nicht gut tut.

Zudem sollte auf die Tagesform geachtet werden. Mal steht einem der Sinn nach etwas Deftigem, mal reicht ein Salat völlig aus. Manchmal verträgt der Körper problemlos drei Gläser Wein, an anderen Tagen ist schon ein halbes Glas zuviel.

3.       Dem Körper genug Zeit lassen, um die Speisen zu verdauen.

Ob jemand drei große Mahlzeiten oder über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nimmt, hängt von den persönlichen Gewohnheiten ab. Generell sollte zwischen den Mahlzeiten aber eine Zeitspanne von rund vier Stunden liegen, damit der Körper die Nahrung richtig verarbeiten und gut verdauen kann. 

Schlüssel Nr. 4: Geborgenheit

Sich selbst zu mögen und sich im Kreise seiner Lieben geborgen zu fühlen, gibt nicht nur Selbstbewusstsein und Sicherheit, sondern ist auch für die Gesundheit wichtig.

US-amerikanische Studien haben gezeigt, dass Liebe, Zuneigung und Unterstützung im sozialen Umfeld unter anderem das Immunsystem stärken, das Risiko von Herzerkrankungen mindern und sogar die Wundheilung beschleunigen. Das Gefühl, nicht alleine zu sein, muss aber nicht unbedingt vom Partner kommen. Auch Eltern oder Freunde und selbst ein Haustier können Geborgenheit und Zuneigung vermitteln.

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