Die schönsten Thermalquellen

Die schönsten Thermalquellen 

Thermen und Thermalbäder sind eine absolut gelungene Mischung aus Schönem mit Nützlichem und so erfreuen sich Thermalquellen schon seit vielen, vielen Jahren größter Beliebtheit.

Das warme Wasser und die frische Luft sind nur zwei Faktoren, die dazu beitragen, dass die Durchblutung angeregt wird und sich ein entspannendes, wohltuendes Gefühl einstellt.

Die Umgebung und die vielfältigen Anwendungen führen zudem zu einem guten und gesunden Schlaf, so dass sich Orte mit Thermalquellen ideal für ein Wellnesswochenende, einen erholenden Kurzurlaub oder auch einen Kuraufenthalt anbieten. 

Zu beachten gilt dabei allerdings, dass Thermalwasser durch das Temperaturregelverhalten des Körpers und die Ausdehnung der Blutgefäße erhöhte Anforderungen an Venen, Herz und Kreislauf stellt, so dass die Badedauer mit dem Arzt abgestimmt und die Hinweistafeln an den Quellen beachtet werden sollten.  Eine Liste mit den schönsten Thermalquellen zu erstellen, ist sicherlich kaum möglich, denn dazu sind die Auswahl zu groß und die Angebote und Besonderheiten zu vielfältig.

Hier daher nur eine sehr kleine Auswahl mit einigen besonders schönen Thermalquellen:

•        Bad Füssing in Deutschland.

Etwa 100.000 Liter Heilwasser fließen pro Stunde mit einer Temperatur von 56 Grad aus der Thermalquelle in mehr als 100 verschiedene Therapie- und Entspannungsbecken, wo sie auf Temperaturen zwischen 28 und 42 Grad abgekühlt werden.

Der Ort selbst bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Gesundheits- und Wellnessangebote und mit rund 12.000 Quadratmetern die größte Thermenlandschaft in Deutschland. Zu den weiteren Highlights gehören der Saunahof, ein Vierseithof mit Europas erster Kartoffelsauna aus dem 17. Jahrhundert sowie Wellnessanwendungen wie Ölmassagen, Edelsteintherapien, Zen-Meditationen oder Heublumenbäder.

•        Bad Tatzmannsdorf in Österreich.

Neben der Thermalquelle bietet der österreichische Kurort Anwendungen mit kohlesäurehaltigem Heilwasser und Moor. Die ganzheitlich ausgerichteten Therapien erhöhen allerdings nicht nur den Wohlfühl- und Entspannungsfaktor, sondern werden auch gezielt bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Bewegungs- und Stützapparates eingesetzt.

•        Piestany in der Slowakei.

Die Thermalquelle fördert das Heilwasser, das sich durch 1500 Milligramm Mineralstoffe pro Liter und einem hohen Gehalt an Schwefelwasserstoff auszeichnet, mit einer Temperatur zwischen 67 und 69 Grad aus etwa 2000 Metern Tiefe.

Der Kurort liegt am Ufer des Flusses Vah, etwa 80 Kilometer von Bratislava entfernt und bietet neben dem Thermalwasser auch Anwendungen mit schwefelhaltigem Schlamm. Piestany ist das bedeutendste Heilbad in der Slowakei bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und Rheuma, bei Behandlungen nach Operationen oder Unfällen sowie bei schmerzhaften Erkrankungen des peripheren Nervensystems.

•        Südtirol bietet ein Reihe unterschiedlicher Thermenregionen.

In Alloch beispielsweise findet sich eine Schwefelquelle, die insbesondere bei Atemwegserkrankungen, Verstopfungen, Rheuma sowie Entzündungen von Haut und Gelenken aufgesucht wird. Die Thermalquellen in Levico und Vetriolo verfügen über arsen- und eisenhaltiges Wasser, das sich vor allem bei Schilddrüsenerkrankungen und Blutkrankheiten als wertvolles Heilmittel erweist. Die Thermalquelle in Roncegno bringt eisenhaltiges Thermalwasser an die Oberfläche.

•        Heviz in Ungarn.

Hier gibt es nicht nur eine Thermalquelle, sondern einen Thermalsee, dessen Wasser geothermisch erwärmt und bei dem die Wärme unterirdisch gespeichert wird.

Vor rund 20.000 Jahren gab es eine direkte Verbindung zum Plattensee, heute besteht das Mündungsgebiet aus einem Torfmoor, das ebenfalls für heilende Anwendungen genutzt wird.

Videobericht zur Thermalquelle in Budapest:

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