USA Trend – die goldenen Regeln der Wellness

Infos zum neuen Trend aus den USA: die goldenen Regeln der Wellness 

Eigentlich weiß jeder, was gesund und was ungesund ist. Genauso weiß jeder, was ihm selbst gut tut, wobei er Spaß hat, wann er sich wohlfühlt und wie er sich am besten entspannen kann.

Zudem werden wir regelmäßig daran erinnert, dass eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und möglichst wenig Stress die Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Leben sind. Dazu gehört dann auch hin und wieder ein Urlaub oder zumindest eine Art Kurzurlaub in einem Thermalbad oder einer Wellness-Oase, um neue Kraft zu tanken und die Energiereserven wieder aufzuladen.

Aus den USA kommt nun aber ein Trend zu uns, der die vielen guten Ratschläge in neun Regeln zusammenfasst. Bei den goldenen Regeln der Wellness, die sich im Original „The Nine Visual Rules of Wellness“ nennen, handelt es sich um ein Konzept, das einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Das Visual in der Bezeichnung bezieht sich dabei übrigens auf die Internetseite der Erfinder, die die Regeln dort mit Bildern und Videos sichtbar machen.

Deepak Chopra und Alexander Tsiaras, die beiden Erfinder, gehen bei ihrem Konzept davon aus, dass der Mensch während seiner Entwicklung im Mutterleib alle Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben erhält. Nutzt der Mensch diese Voraussetzungen, ernährt er sich gesund, treibt er Sport, achtet er auf eine ausgewogene Lebensweise und verzichtet er auf Alkohol, Nikotin und andere Nervengifte, spricht nichts dagegen, tatsächlich ein langes und  beschwerdefreies Leben zu führen.

Wer das Konzept nun genauer betrachtet, wird schnell feststellen, dass es eigentlich keine neuen Erkenntnisse enthält. Andererseits bringen die Regeln die wesentlichen Tipps zum gesunden Verhalten für Körper, Seele und Geist so einfach und verständlich auf den Punkt, dass es nicht schaden kann, sie einfach einmal auszuprobieren.

Hier nun also die neun goldenen Regeln der Wellness nach dem USA-Trend von Deepak Chopra und Alexander Tsiaras:    

1. Ermittle Deinen Gesundheitszustand („Baseline your health“)

Bevor der Gesundheitszustand verbessert werden kann, muss natürlich zunächst die Ausgangssituation klar sein. Aus diesem Grund bezieht sich die erste Regel auf eine umfangreiche und ausgiebige Untersuchung.

Hierzu gehören beispielsweise eine Kontrolluntersuchung beim Hausarzt, ein Blutbild, eine Untersuchung der Haut oder auch ein Check der Haare und Nägel. 

2. Lege Deine Ziele fest („Define your health Mission“)

Steht fest, wo die Schwachstellen liegen, geht es darum, die Ziele festzulegen, die erreicht werden sollen. Allerdings geht es nicht nur darum, Ziele zu definieren, sondern auch Gründe zu finden, weshalb die Ziele erreicht werden sollen.

Werden nur Ziele definiert, droht die Gefahr, dass diese das gleiche Schicksal ereilt wie die guten Vorsätze vom Jahresanfang, die meist eben nur gute Vorsätze bleiben. Als mögliche Gründe, weshalb die Ziele erreicht werden sollen, kommen beispielsweise der Wunsch nach einer Vorbildfunktion für andere, Respekt oder das Senken von Gesundheitsgefahren in Frage. 

3. Entwickle Deinen ausgewogenen Ernährungsplan und halte diesen ein („Develop and maintain nutritional balance“)

Anders als bei vielen anderen Konzepten finden sich hier keine allgemeingültigen Empfehlungen, wie etwa, dass die Ernährung möglichst vitamin- und ballaststoffreich und möglichst eiweiß-, fett- und kohlehydratarm sein sollte.

Das Konzept stellt vielmehr den jeweiligen Körper in den Mittelpunkt. Haben die Blutwerte beispielsweise ergeben, dass der Cholesterinspiegel zu hoch ist, sollte auf cholesterinreiche Speisen verzichtet werden, sind die Knochen die Schwachstelle im Körper, sollten Lebensmittel wie Spinat und Joghurt auf dem Speiseplan stehen.    

4. Trainiere Kraft und Ausdauer („Get aerobic and anaerobic exercise“)

Bei dieser Regel geht es eigentlich nur darum, dass das Sportprogramm abwechslungsreich sein und sowohl die Ausdauer als auch die Kraft trainiert werden sollten.

Es sollte also nicht nur geschwommen, gejoggt oder geradelt werden, sondern auch ein Krafttraining im Fitnessstudio sollte hin und wieder auf dem Programm stehen.  

5. Rauche nicht und wenn Du rauchst, höre jetzt damit auf. („Never Smoke. If you smoke now, quit“)

Dass das Rauchen nicht gesund ist, weiß jeder und selbst ein absolut überzeugter Raucher wird dies vermutlich nicht bestreiten. Mit dieser Regel wird aber noch einmal ausdrücklich an die negativen Auswirkungen des Rauchens erinnert.  

6. Genieße in Maßen („Take a moderate approach“)

Diese Regel bezieht sich vor allem auf Süchte und Abhängigkeiten. Wenn ein Mensch etwas tut, was ihm Spaß macht oder gut tut, schüttet das Gehirn Dopamin aus. Das Dopamin ist für das angenehme Gefühl verantwortlich, wird aber auch dann ausgeschüttet, wenn beispielsweise Drogen oder Alkohol konsumiert werden.

Gleiches gilt, wenn jemand krankhaft isst und das Essen als eine Belohung empfindet. Das Konzept mahnt dazu, Genüsse nicht zur Sucht werden zu lassen und Belohungen möglichst abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten. 

7. Gib dem Schlaf mehr Bedeutung („Make sleep a priority“)

Der Schlaf ist für den Menschen sehr wichtig, denn während wir schlafen, verarbeiten wir die Informationen des Tages, speichern Wissen ab und tanken Kraft für den neuen Tag. Schlafstörungen sind, sofern sie keine organische Ursache haben, häufig eine Folge von Stress, wobei dann häufig ein Teufelskreis beginnt.

Der Betroffene kann nicht richtig abschalten und ist müde und erschöpft, findet aber trotzdem keine Ruhe. In der Folge wird er immer müder, gereizter und die Leistungsfähigkeit nimmt ab, während der Druck steigt.

Die Regel empfiehlt daher einen festen Schlafrhythmus und mindestens sechs Stunden Schlaf.  

8. Organisiere Deinen Stress („Manage your stress“)

Stress belastet die Psyche, wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus und kann ernsthafte Krankheiten hervorrufen. Wichtig ist daher, auf regelmäßige Pausen und Auszeiten zu achten. Dabei reichen oft schon ein kurzer Besuch im Thermalbad, eine Massage, ein Spaziergang oder auch nur ein gutes Buch, um den Stresspegel zu senken. 

9. Sei glücklich („Embrace joy“)

Die letzte Regel ist einfach und banal, bringt das Erfolgsgeheimnis aber auf den Punkt. Wer fröhlich ist, lacht, auch mal loslässt und die schönen Seiten des Lebens genießt, auch wenn es vielleicht nur kurze Momentaufnahmen sind, tut seinem Körper und seiner Seele mehr Gutes, als es jedes Konzept und jede Therapie vermag.

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