Infos zu Peeling Depilation und Epilation

Infos zu Peeling, Depilation und Epilation als Wellnessanwendungen 

Wer eine Therme, ein Thermalbad oder eine andere Wellneseinrichtung besucht, wird schnell feststellen, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen angeboten werden. Während die meisten mit Begriffen wie Massage, kosmetische Nagel- und Fußpflege oder Wassergymnastik durchaus etwas anfangen können, kann sich dies bei anderen Anwendungen dann aber schon etwas schwieriger gestalten.

Grund genug also, einige typische Wellnessanwendungen näher vorzustellen und zu erläutern, was sich hinter den Begriffen verbirgt und welche Verfahren in diesem Zusammenhang angewandt werden.

 

Den Anfang dabei machen Infos zu Peeling, Depilation und Epilation sowie Lymphdrainage als Wellnessanwendungen: 

Peeling

Die Bezeichnung Peeling bedeutet übersetzt etwa so viel wie schälen oder pellen. Gemeint ist damit eine Behandlung vom Gesicht, den Händen, den Füßen, dem Dekollete oder dem ganzen Körper und bei einem Peeling werden überschüssige Hornschüppchen der Haut entfernt.

Verwendet werden dazu körnige Pasten, Meersalz oder auch Bürsten. Anwendungen, die dem heute angebotenen Peeling ähneln, waren bereits im alten Ägypten bekannt und auch im türkischen Bad gehört ein Peeling als Ganzkörperbehandlung mit einem speziellen Handschuh zum Ritual.  Durch ein Peeling werden überschüssige und abgestorbene Hautzellen entfernt und Unreinheiten der Haut beseitigt. Dadurch können die nachfolgenden Zellen leichter an die Hautoberfläche gelangen, die Haut hat einen besseren Zusammenhalt und die Poren werden feiner.

Zudem wirkt die Haut viel glatter, kann Pflegeprodukte besser aufnehmen und wirkt durch die angeregte Durchblutung gepflegter, frischer und strahlender. Angewandt werden Peelings zum einen, um die Haut zu reinigen und ihr sowie sich selbst etwas Gutes zu tun.

Zum anderen kommen Peelings als kosmetische Maßnahmen zum Einsatz, beispielsweise bei Pigmentstörungen und Pigmentflecken, bei Falten und schlaffer Haut, bei unreiner Haut und vergrößerten Poren, bei einigen Formen von Akne, bei Verhornungsstörungen, bei Orangenhaut sowie bei Schwangerschaftsstreifen und einigen Varianten von Hautnarben. Grundsätzlich wird zwischen drei unterschiedlichen Arten von Peelings unterschieden.

In den meisten Fällen wird bei Wellnessanwendungen ein Oberflächen-Peeling durchgeführt, bei dem die oberste Hautschicht mechanisch oder chemisch behandelt wird. Bei einem Mitteltiefen-Peeling wird die Hornschicht chemisch abgetragen, wobei eine solche Behandlung einer längeren Vorbereitung bedarf und es auch einige Zeit dauert, bis die Haut wieder ausgeheilt ist. Ein Tiefen-Peeling hat plastisch-chirurgischen Charakter und hier wird die Haut bis zur Kollagenschicht abgetragen.   

Depilation und Epilation

Bei diesen beiden Anwendungen handelt es sich um Verfahren zur Haarentfernung. Grundsätzlich können die Haare an jedem Körperteil entfernt werden, im Zusammenhang mit Wellnessanwendungen geht es jedoch in erster Linie um das Entfernen von Haaren an den Beinen, in der Bikinizone, in den Achselhöhlen sowie im Gesicht.

Bei der Depilation wird nur der sichtbare Teil der Haare entfernt, die Haarwurzel bleibt bestehen. Für die Depilation gibt es mehrere Möglichkeiten. So können die Haare trocken rasiert oder zunächst mit Rasierschaum oder Rasiergel aufgeweicht und anschließend gegen die Wuchsrichtung abrasiert werden. Nachteilig an dieser Methode ist jedoch, dass die Haare sehr schnell und zudem in Form von harten, kratzigen Stoppeln wieder nachwachsen können.

Eine andere Möglichkeit der Depilation ist die Haarentfernung mit chemischen Mitteln. Enthaarungscremes werden dazu aufgetragen und durch die enthaltenen Substanzen brechen die Proteine der Haare auf. Enthaarungscremes eignen sich vor allem für empfindliche Hautstellen wie beispielsweise die Achselhöhlen, weil bei Enthaarungscremes im Unterschied zu Rasuren keine Verletzungsgefahr besteht.

Zudem wachsen die Haare sehr viel langsamer wieder nach. Allerdings verträgt nicht jeder die in den Cremes enthaltenen Substanzen. Bei traditionellen Varianten werden die Haare beispielsweise mit einem gespannten Faden entfernt.

Diese Anwendungen werden hauptsächlich im Gesicht angewandt, beispielsweise um einen Damenbart zu beseitigen. Bei einer Epilation werden die Haare zusammen mit den Haarwurzeln entfernt. Unterschieden wird dabei zwischen einer nicht-dauerhaften und einer dauerhaften Epilation.

Bei ersterer Variante werden die Haare zusammen mit den Haarwurzeln herausgerissen, die Haarwurzeln werden dabei jedoch nicht vollständig zerstört. Nach einiger Zeit wachsen die Haare daher wieder nach. Typische Anwendungsmethoden hierbei sind Behandlungen mit Heiß- oder Kaltwachs sowie elektronische Epilierer. Bei der dauerhaften Epilation werden die Haarwurzeln vollständig zerstört, so dass die Haare nicht wieder nachwachsen. Hierfür wird meist mit Laser- oder mit Lichtbehandlungssystemen gearbeitet.     

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage wurde in der heute angebotenen Form in den 1960er-Jahren entwickelt. Als Wellnessanwendung wird sie mittlerweile in vielen Thermen, Thermalbädern und Kureinrichtungen angeboten, wobei sie nur von Therapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung ausgeführt werden darf.

Während eine Massage vor allem der Anregung der Durchblutung sowie der Lockerung und der Entspannung der Muskulatur dient, handelt es bei der Lymphdrainage um eine Therapie, die Stauungen und Wasseransammlungen entgegen wirkt.

In kreisförmigen Bewegungen und unter leichtem Druck verschiebt der Therapeut die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem, um auf diese Weise den Abtransport der Flüssigkeiten aus dem Körpergewebe zu fördern.

Unterstützt und beschleunigt wird der Abfluss der Lymphflüssigkeit durch spezielle Massagegriffe entlang der Lymphbahnen. Angewandt wird die Lymphdrainage vor und nach Operationen sowie im Wellnessbereich auch bei geschwollenen und müden Beinen und Armen.

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