Massage-Varianten in Thermalbädern

Übersicht von Massage-Varianten in Thermalbädern 

Ein wichtiger Bestandteil im Rahmen des Angebotes von Therapie- und Wellnessanwendungen in Thermalbädern sind Massagen.

Diese werden in vielfältigen Formen angeboten, gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie das allgemeine Wohlbefinden steigern und eine insgesamt entspannende und wohltuende Wirkung nehmen sollen.

 

Hier eine Übersicht über einige Massage-Varianten, die in Thermal- und Heilbädern angeboten werden:

•        Klassische Massage.

Hier wird grundsätzlich zwischen Ganz- und Teilkörpermassagen unterschieden. Während bei einer Ganzkörpermassage der gesamte Körper massiert wird, konzentriert sich die Teilkörpermassage auf einzelne Körperregionen, beispielsweise Rücken, Beine, Arme, die Schulter- und Nackenpartie oder das Gesicht.

Dabei arbeitet die klassische Massage mit fünf wesentlichen Handgriffen, nämlich dem Streichen über die Haut, dem Kneten, dem Reiben, dem Klopfen und dem Erzeugen von Muskelzittern zur Lockerung und Lösung von beispielsweise Krämpfen. Insgesamt unterstützt die klassische Massage, die in aller Regel unter Verwendung von Ölen oder Cremes durchgeführt wird, die Regeneration der Muskeln, verbessert die Durchblutung und steigert die Leistungsfähigkeit.

•        Reflexzonenmassage.

Diese basiert auf der Theorie, dass der gesamte Körper in unterschiedliche Reflexzonen aufgeteilt ist, die jeweils die Organe und die Muskelgruppen an bestimmten Stellen der Haut wiederspiegeln. Da sich diese Zonen vor allem an den Füßen und den Händen befinden, gliedern sich Reflexzonenmassagen in erster Linie in Fuß- und in Handreflexzonenmassagen.

•        Lymphdrainage.

Im Gegensatz zu klassischen Massageanwendungen beabsichtigt die Lymphdrainage nicht eine verbesserte oder gesteigerte Durchblutung, sondern eine Verschiebung von Flüssigkeitsansammlungen. Dazu werden unter leichtem Druck kreisförmige Bewegungen durchgeführt, die bewirken, dass die angesammelte Flüssigkeit in das Lymphgefäßsystem verschoben wird.

•        Ayurveda-Massage.

Hierbei kommen erwärmte Öle oder auch Tee und andere Substanzen zum Einsatz. Die Ayurveda-Massage soll die Körperenergien harmonisieren, den Geist klären und das Nervensystem stärken, das heißt, es handelt sich um eine Massage, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht. Wie auch bei der klassischen Massage gibt es bei der Ayurveda-Massage mehrere Varianten.

Die Gesichtsmassage konzentriert sich auf das Gesicht bis hin zum Brustbein, die Fußmassage kümmert sich um die Füße bis zum Kniegelenk und die Bauchmassage konzentriert sich auf den Bauchraum und die dort befindlichen Organe. Die Königsdisziplin der Ayurveda-Massage besteht in einer Massage durch zwei Masseure gleichzeitig.

•        Hot-Stone-Massage.

Bei dieser Massage-Variante wird zunächst mit Öl, meist Mandelöl, massiert und anschließend werden heiße Specksteine auf ausgewählte Energiepunkte auf dem Rücken verteilt.

Dadurch können Verhärtungen und Verspannungen gezielt behandelt werden, zudem bewirkt die wärmende und sanfte Behandlung eine tiefe Entspannung bei zeitgleicher Anregung der Durchblutung.

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Thema: Massagen in Thermalbädern 

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